Gerlandus, sonsten auch genannt Hortulanus und Sendivogius schreiben / was gestalt die Hermetische Kunst ein imitatio und Nachahmung sey / des im ersten Capitel des ersten Buchs Moysis / beschriebenen grossen und wunderbahren Wercks der Schöpffung.
Ob nun wohl solches vielmehr de Praxi als Theoria geredet (wie dann die Hermetische Philosophia secundum M. Claud. Germain, D. & Medicum Parisiens. beedes in Theoria und Praxi bestehet / und so viel jenes anbelangt / eine Wissenschafft: Dieses aber anbetreffend / eine Kunst zu nennen) hingegen aber vornemblich eine Theoriam und insonderheit die Geheimnuß des Regenwassers / und daß auß demselben (gleichfalls) eine Universal-Medicin zu præpariren sey / auch vermittelst dessen / die Principia Philosophiæ Hermeticæ, bevorab aber Gleichnuß weise / das Subjectum dieser Kunst zu beschreiben mein intent ist; So mag jedoch unter andern Orten der H. Schrifft vorbemeltes erste Capitel des ersten Buchs Moysis / und die darinn begriffene Beschreibung gedachten grossen und wunderbahren Wercks der Schöpffung / zuvorderst zu sothanem meinem Vorhaben auch nicht wenig dienen: Sintemahln wir daselbst / und zwar stracks anfangs lesen: